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Natur
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Die Natur und der Mensch

Wissenschaftlich gesehen wird unterschieden zwischen der belebten und der unbelebten Natur. Sprechen wir jedoch von Natur im Allgemeinen, so denken wir an Flora und Fauna zugleich, ohne jedoch uns selbst darin mit einzuschließen - sind wir Menschen jedoch auch ein Teil der belebten Natur im weiteren Sinne. Natur bedeutet aber auch alles, was nicht in irgendeiner Weise vom Menschen geschaffen wurde. Ob der Mensch selbst in den Begriff Natur mit einzuschließen ist oder nicht, darüber gibt es differierende Auffassungen, jedoch ist der reine Naturbegriff nicht mehr zu halten, da verschiedene zum Beispiel klimatische Erscheinungen auch heute schon vom Menschen und seiner Nutzung der Natur beeinflusst sind. Im Übrigen weiß man heute, dass bestimmte durch den Menschen herbeigeführte Manipulationen der Natur nicht mehr zu reparieren sind, jedoch führen diese Überlegungen bereits zum Begriff „Umwelt“, der aber mit dem Naturbegriff eng verbunden ist. Es gibt auch eine virtuelle Umwelt, die kann man sich mit Ramacity schaffen.

Von der Nutzung der Natur zur Ausbeutung


Schon im alten Testament wurde dem Menschen der Auftrag zur Nutzung der Natur für seine Zwecke gegeben und nach dieser Prämisse wurde gehandelt. Besonders in der Zeit der Aufklärung wurde dieser Leitsatz kompromisslos umgesetzt und in der beginnenden Industrialisierung ohne Rücksicht auf die Natur durchgeführt. Dass diese Ausbeutung der Natur irgendwann unumkehrbar wird, diese Erkenntnis setzte sich erst gegen Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts durch. Erst jetzt begann der Umweltgedanke im Hinblick auf den Naturschutz Gestalt anzunehmen und sich in Ansätzen durchzusetzen, jedoch ist es auch heute noch ein sehr weiter Weg zu einem Gleichgewicht zwischen dem Nutzen der Natur und ihrem Schutz. Speziell in den so genannten neuen Industrieländern wie China, Indien etc. spielt der Gedanke an die Natur nur eine untergeordnete Rolle.

Die Schönheit und die Gewalt der Natur


Die Schönheit der Natur wurde in allen Kulturen bis heute in den verschiedensten Arten geehrt und gepriesen bis hin zu Gottheiten, die man in den Gewalten der Natur, in Naturerscheinungen und –phänomenen zu sehen glaubte. Heute werden uns durch die Medien die Schönheiten der Natur auch aus abgelegenen Winkeln der Erde nahegebracht, die Tierwelt in ihrer ganzen Vielfältigkeit und Schönheit, aber auch in ihrer Gewalt stellt sich uns dar, als wären wir direkt dabei. Das Gleiche trifft auch auf - aus menschlicher Sicht – Naturkatastrophen zu, was uns vor Augen führt, dass die Natur eben nicht in jeder Hinsicht von uns Menschen beherrschbar ist, sondern wir ihr in vielerlei Hinsicht trotz unserer hochentwickelten Technik unterlegen sind.